08 Dezember 2016

BALTISCHE STUNDE 13.Dezember 2016

Kalado, Kalėdų, jõulud ...


 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 13.Dezember 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 24. Dezember 2016, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Merit Kopli
(Journalistin, Kulturattaché an der Botschaft Estlands in Berlin)


Die Menschen lesen keine Zeitungen mehr!

Von der Arbeit im Medienbereich und als Journalistin in Estland, vom Bedürfnis nach Wechsel, von der Liebe zur Deutschland und dem Bestreben, sich nützlich machen zu wollen. Vom eigenen Netzwerk, von der eigenen Leidenschaft und der Arbeit in Deutschland. Vom Partner Deutschland, dem kleinen Land Estland, der Außenpolitik und deutscher Politik. Von Deutschland als Stabilitätsanker, gemeinsamer Geschichte und dem Lernen der deutschen Sprache. Vom Rang des Deutschen Estland, dem Verhältnis zum Englischen, von der Arbeit als Chefredakteurin und vom Finden der richtigen Menschen. Vom sinkender Popularität als Journalist zu arbeiten, von gedruckten Medien und dem Internet, von den sozialen Medien und den zeitungslesenden Menschen.
Von estnischen Themen in deutschen Medien, vom spärlichen Wissen über Estland, von Skandalen und Korruption, und vom ruhigen nordischen Land Estland.
Von Estland als Internet-Land, von den kulturellen Stärken Estlands, Orchestern, Theater und Film. Von menschenleeren Stränden, einsamen Wäldern und der Natur in Estland.
Von den Menschenmassen in Berlin, der estnischen Esskultur und den Restaurants, dem Vergleich zur nordischen Küche und der Lage des Tourismus. Von Flugverbindungen, von einer Estin mit deutscher Pünktlichkeit, vom Vertrauen in zuverlässige Verabredungen und von Lieblingsstädten in Deutschland. Von Kontakten in andere Bundesländer, aktiven Estinnen und Esten in Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt. Von regionalen Kontakten, Rudolstadt, Greifswald, Leipzig und Fellbach.
Vom Bremer Roland, der Arbeit bei der Nord-West-Zeitung in Oldenburg, vom Zeitung machen, der Deutschen Welle und Vorteile durch Erfahrungen in Deutschland. Von der Henri-Nannen-Schule, guten Lehrern und Problemen der Medien international. Von norwegischen Innovationen bei den digitalen Medien, neuen Business-Modellen und digitale Zeitungsabos. Von der Sicht Estland auf Skandinavien, der Bedeutung der Deutschbalten für die deutsch-estnische Zusammenarbeit und die Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre. Von der steigenden Bedeutung Deutschlands nach dem Brexit, sinkender Popularität europäischer Themen und estnischem Optimismus. Von der estnischen Loyalität gegenüber EU und NATO, der neuen estnischen Regierung zwischen Trump und Putin, der Steurerreform in Estland, und der neuen estnischen Präsidentin. Vom langwierigen Präsidenten-Wahlverfahren, Stimmenauszählung im Parlament und vom estnischen Verhältnis zu Russland.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F



Ruta Sepetys: Salz für die See

Historischer Roman. Übersetzt von Henning Ahrens. Carlsen Verlag, Hamburg 2016. ISBN 978-3-551-56023-0, 416 Seiten, D: 19,99 € / A: 20,60 €.

Verlagsinfo:
Die letzten Kriegstage des Jahres 1945: Tausende Menschen flüchten aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Darunter Florian, ein deutscher Deserteur, Emilia, eine junge Polin, und Joana, eine litauische Krankenschwester. Eine Notgemeinschaft, in der jeder ein Geheimnis hat, das er nicht preisgeben will. Denn der Krieg hat sie Misstrauen gelehrt.
Im eiskalten Winter wählt der kleine Flüchtlingstrek den lebensgefährlichen Weg über das zugefrorene Haff. In Gotenhafen, so heißt es, warte die Wilhelm Gustloff, um sie nach Westen zu bringen. Doch auch dort sind sie noch lange nicht in Sicherheit.

Andere Bücher von Ruta Sepetys:
"Und in mir der unbesiegbare Sommer

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Gerlach / Liivrand / Pappel (Hg.): August von Kotzebue im estnisch-deutschen Dialog

Reihe Berliner Klassik, eine Großstadtkultur um 1800, Studien und Dokumente. Band 22, herausgegeben von Klaus Gerlach, Harry Liivrand, und Kristel Pappel. Wehrhahn Verlag, Hannover 2016. 304 Seiten, ISBN 978–3–86525–492–4, ISSN 1864–158X, 34,00 €.

Verlagsinfo:
Die im vorliegenden Band enthaltenen Beiträge tragen der Konstellation, dass der in Weimar geborene August von Kotzebue (1761-1819) einen Großteil seiner Werke in Estland verfasste, aber seine Wirkung vor allem in den deutschsprachigen Ländern entfaltete, insofern Rechnung, als der Blick auf ihn und seine Werke ganz wesentlich von der Nationalität der Forscher bestimmt ist. Der Band eröffnet zwei Perspektiven: erstens den Blick aus Estland und zweitens den Blick aus Deutschland. Für das nationale Selbstverständnis der estnischen Forscher ist Kotzebue wichtig, weil er der erste war, der die estnische Sprache auf die Bühne gebracht und sich in die Diskussion um die Bauernbefreiung in Estland eingemischt hat. Erst neuerdings beginnt man, Kotzebue auch kritisch zu sehen. In Deutschland hingegen war Kotzebue schon zu Lebzeiten umstritten und angefeindet. Schon früh wurde er zum Antipoden Goethes stilisiert. Die Verbrennung seiner Geschichte des Deutschen Reiches auf dem Wartburgfest 1817 zementierte seine negative Kanonisierung endgültig. Erst seit der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert vollzieht sich in Deutschland ein zaghafter Diskurswechsel, der ermöglicht, vorurteilsfrei über Kotzebues Dichtungskonzepte zu sprechen. Die Feststellung der Dramaturgin Bettina Bartz in einem Diskussionsbeitrag während des Tallinner Gesprächs 2012, dass die sogenannte Goethe-Zeit mit gutem Grund auch Kotzebue-Zeit heißen könnte, charakterisiert dieses neue Nachdenken, dem auch die hier vorgelegten Beiträge verpflichtet sind.

Neben diesen Studien präsentiert der Band erstmals den zwischen 1791 und 1803 geführten Briefwechsel zwischen Kotzebue und Ludwig Ferdinand Huber. Die Briefe sind ein eindrucksvolles Zeugnis des zielgerichteten Gestaltungswillens August von Kotzebues.


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 POLITIK:
Nach den Parlamentswahlen in Litauen 
(Kurzbericht)
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


LAIKSNE

- Ai, bagāti ziemassvētki -
- Lūdzama māmiņa -
(von der CD "Traditional Folk / World Music Latvia") 
www.laiksne.lv 

DZELS VILKA JAUNO JĀŅU ORĶESTRIS

- Dancodama Laima dzēra -
- Pūti, pūti, šurp, vējiņi -
- Sala sala rociņas -
(von der CD "Traditional Folk / World Music Latvia") 
www.dzelzsvilks.com 

THE SHIN, Owl's ethnografic orchestra

  - KALADO -
- ES ARI -
(von der CD "Traditional Folk / World Music Latvia") 

www.lauska.lv

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TORUPILLI JUSSI TRIO

- Torupilli Jussi lugu nr34 -
- Rännulaul -
- Veimevaka lugu -
- Iiut tiiut -
- Torupilli Jussi lugu nr26 -
- Torupilli Jussi lugu nr21 -

aus der CD "Mengin Nagu Taevatitt!"
Torupilli Jussi Trio
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 10.Januar 2017 - 19.00 - 21.00 Uhr
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04 November 2016

BALTISCHE STUNDE 15. November 2016

immer nur die Liebe! 


 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 15.November 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 26. November 2016, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST

Indrek Koff 
(Schriftsteller, Übersetzer, Autor)


Die eigenen Kinder sind die ehrlichsten Kritiker !

Wie es zur Vorliebe für das Französische kam, von Edith Piaf und l'amour, vom Ansehen und der Stellung des Französischen und des Deutschen im Estland der 1990iger Jahre, vom Klang der Sprachen, falschen Einordnungen des Deutschen als Militärsprache und vom Deutschen als Sprache von Goethe und Schiller.
Vom Rang des Französischen in estnischen Schulen, vom Wirken europäischer Institutionen in Estland, zum guten Ruf von Paris aus estnischer Sicht, von estnischen Künstlern in Frankreich, und von einer engagierten Französisch-Lehrerin in Tartu. Von neueren deutschen Aktivitäten in Estland, von notwendigen Deutschkenntnissen im Studium und von den Beziehungen zwischen Estland und Deutschland. Von Literaturübersetzungen, Übersetzertätigkeit und dem eigenen Schreiben. Von frühen Gedichten und der Motivation zu schreiben, von bewegten Zeiten des Umbruchs und von Vergleichen mit heute.
Von rebellierender Kultur, vom Schreiben von Kindergeschichten als Vater von vier Kindern, Gute-Nacht-Geschichten und vom wichtigen ständigen Kontakt mit Kindern. Vom Vermeiden der Langeweile, vom Spielen mit der Sprache und vom testweisen Vorlesen vor den eigenen Kindern. Vom Höflichkeitsniveau unter Kindern, von Geschichten die zu Filmen werden könnten, von Crowdfunding-Projekten und Werbeclips.
Vom estnischen Schriftstellerstipendium als Pilotprojekt, geregelter Bezahlung für fünf Schriftsteller/innen und drei Jahre. Von aktuellen Aktivitäten dieser Schriftsteller/innen, möglichen Übersetzungsprojekten, Auftritten auf Messen und kreativem Optimismus.

Übersetzung: Kristiina Jessen

Indrek Koff als estnischer Kinderbuchautor (Kinderbuchzentrum)

Indrek Koff im Institute Français

Indrek Koff und die Französisch-Estnische Zusammenarbeit (Prantsusmaa-Eestis)

Lesungen in Deutschland (Info der Estnischen Botschaft)

Estnisches Literatur-Informationszentrum über Indrek Koff
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Anton Hansen Tammsaare: Das Leben und die Liebe
aus dem Estnischen von Irja Grönholm (Originaltitel: Elu ja armastus, 1934). Guggolz-Verlag, Berlin 2016, 533 Seiten, ISBN 978-3-945370-08-7. Mit einem Nachwort von Cornelius Hasselblatt. € 24 [D] | € 24,60 [A]

Verlagsinfo:

Anton Hansen Tammsaare (1878–1940) nimmt in »Das Leben und die Liebe« ebendieses Leben und ebendiese Liebe so tiefenscharf unter die Lupe, dass beides sich aufzulösen scheint. Irma, ein junges, unbedarftes Mädchen, zieht vom Land in die Stadt. Dort möchte sie ihre diffusen Sehnsüchte und namenlosen Träume verwirklichen. Sie nimmt eine Stelle als Hausmädchen bei dem alleinstehenden Herrn Ikka an, und ein vertracktes Spiel um Liebe und Geliebtwerden beginnt. Liebt Herr Ikka Irma? Oder schwärmt umgekehrt Irma heimlich für Herrn Ikka? Will er sie verführen? Oder wünscht sie sich nichts sehnlicher, als von ihm geliebt zu werden?
Die Liebe muss immer wieder ausgehandelt, bestätigt, infrage gestellt oder ein- und ausgeredet werden in diesem tänzelnden Roman, der zugleich federleicht und zentnerschwer, gewitzt und tragisch, mitfühlend und schonungslos ist. Sobald man denkt, Gewissheit über die Gefühle der Figuren erlangt zu haben, werden die Vorzeichen im nächsten Kapitel verschoben. Und plötzlich ist alles anders, als es gerade noch schien. Es kommt auf die Perspektive an und darauf, wessen Gefühlen oder wessen Behauptungen man Glauben schenkt. Anton Hansen Tammsaare, der große Klassiker der estnischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts, behält immer alle Fäden in der Hand, seine große Kunst besteht in einer vermeintlich harmlosen, aber glasklaren Sprache, die in ihrer Präzision auf einen tieferen Kern abzielt. »Das Leben und die Liebe« zeigt: Über das ewige Thema der Liebe ist noch längst nicht alles gesagt und geschrieben!
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Peeter Helme: Am Ende der gestohlenen Zeit
Was wird aus der Liebe, wenn wir keine Zeit mehr für sie haben? Aus dem Estnischen übersetzt von Uta Kührte. Karl-Rauch-Verlag, Düsseldorf 2016. 120 Seiten, ISBN-13: 978-3-7920-0362-6. € 18,00* (D) / € 18,50* (A)

Verlagsinfo:
Erzählt wird von der Liebe zwischen zwei Menschen, von ihrer heimlichen Beziehung, die von gestohlener Zeit lebt. Zeit, die dem Alltagsleben gestohlen wird, den Ehepartnern, Freunden und Bekannten. Der Roman wirft Fragen auf, die uns alle betreffen: Woran erkennt man die wahre Liebe? Wie geht man mit ihrer emotionalen Last um? Ist sie mit der Realität vereinbar? In die Handlung eingewoben sind philosophische Überlegungen zur Zeit, von der wir immer zu wenig haben und die doch eine scheinbare Ewigkeit dauern kann.


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ZAKHOR! Das jüdische Vilnius in moderner litauischer Kunst
Imaginations of the former Jewish Vilne in modern Lithuanian Art. Herausgegeben von Elke-Vera Kotowski, Linas Lianzbergis, Julius H. Schoeps, Gabriele Zaidyte. Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin 2016. Moses Mendelssohn Stiftung, Artist's Associaton Galery, Vilnius. 80 Seiten, 56 Abbildungen, ISBN: 978-3-95565-143-5, 19,90 €.

Verlagsinfo:
„Zakhor“ bedeutet im Hebräischen „Erinnere Dich!“. Unter diesem Motto wurden
Künstlerinnen und Künstler aus Vilnius aufgefordert, sich kreativ mit dem Thema „Jüdisches Leben und jüdische Kultur in Vilnius“ auseinander zu setzen und ihre Erinnerungen, Gedanken und Vorstellungen auf Papier oder Leinwand zu bringen. Dreißig der im Wettbewerb eingereichten Arbeiten finden sich im vorliegenden Katalog. Diese Werke werden in den nächsten Jahren weltweit ausgestellt, an Orten, in denen heute Nachfahren litauischer Juden leben, u.a. Argentinien, Brasilien, Israel, Südafrika und den USA. (Buchtext in Englisch) 
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


MEROPE 

- Dabile -
- Sunday love -
- Rainbow -
- Petite pois -
- Wolf -
- Cenote -
- Tralara -
- Bijune -

(aus der CD "Amaranthine")

Merope Music

Jean–Christophe Bonnafous (Frankreich) – bansuri
Indre Jurgeleviciute (Litauen) – voice, kankles
Bert Cools (Belgien) – guitar and effects
Marcello Windolph (Deutschland/Brasilien) – acoustic bass
Miguel Hiroshi (Spanien) – percussion

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ARVYDAS MALCYS

- Plexus / Raizginys -
Lithuanian Chamber Orchestra unter der Leitung von Robertas Šervenikas

(aus der CD "Cleaved Silence")

Music Information Centre Lithuania
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
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Dienstag, 13.Dezember 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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13 Oktober 2016

BALTISCHE STUNDE 18.Oktober 2016

immer den Fluß entlang: 


 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 18.Oktober 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 29. Oktober 2016, 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGÄSTE

 Liene Grosa, Diāna Sus, (SUS DUNGO)
Musikerinnen

Es sollte doch ganz normal sein, wenn auch mal nur Frauen zusammen Musik machen!

Entstehung des Namens SUS DUNGO, zusammen Musik machen in einer familiären Atmosphäre, vom schwesterlichen Zusammenspielen und verschiedenen Kompositionen. Vom Summen und Singen, von der fachlichen Ausbildung, Musikstudium und dem privaten Verhältnis zueinander. Von studierenden und nicht studierenden Bandmitgliedern, vom musikalischen und menschlichen Zusammenspiel, von guten Menschen und guten Musikerinnen, von eigenen Wegen und gemeinsamen Konzerten und von gemeinsamen Interessen. Von möglichen anderen Kulturprojekten, Modedesign und Musikstudio, von der Schwierigkeiten eine Tour zu organisieren, Einladungen nach Deutschland und persönliche Beziehungen zu Fans in Deutschland und Italien.
Vom Selbstverständnis als Frauenband, von den häufigen Fragen danach, der musikalischen Qualität und "Männerdiskriminierung". Von der Notwendigkeit ein eigenes Profil herauszubilden, von Gastmusikern und vom Zielpublikum der Lieder. Von den Gedanken beim Komponieren der Lieder, von den lettischen Elfen und ihrer eigenen Welt, vom Herunftsland der Musikerinnen und dem Zusammenhang von Liedtexten und lettischer Natur. Von typisch lettischen Tätigkeiten wie dem Leben in der Natur, Sonne, Düfte, Pilze sammeln, von möglichen Vorstellungen des deutschen Publikums und vom gemeinsamen Spaß am Texte schreiben. Von gegenseitiger Inspiration, von Konzertreisen in Ostdeutschland und den Unterschieden zum Rest Deutschlands, von der eigenen speziellen Atmospäre jeder Stadt, von kleinen und großen Städten und von einer neuen Gitarre.
Vom Gefühl in Bremen zu sein, von Projekten in Kirchen und Texten von Imants Ziedonis, Aspāzija, Ojārs Vācietis und der Nähe von lettischer Dichtung und Musik. Von einem besonderen Konzert im Rigaer Dom, von der Beliebtheit der Dichtung in Lettland, von der sparsamen deutschen Ausdrucksweise zu Gefühlsmomenten, und vom Traum von weiten Reisen. Von möglichen Soloprojekten, der Beschäftigung auch mit dem Französischen, von SUS DUNGO als Baum und der Notwendigkeit, die Früchte des Baumes rechtzeitig zu ernten. Vom Unterschied zwischen "Rasā pēdas" und "Down the river", von verschiedenen Sprachen zur Musik, von der Entwicklung zwischen den beiden Alben, von unabhängiger Musikszene in Lettland, professionellen Musikerinnen und der Strategie mit dem Musikmachen überleben zu können. Von Lettland als kleinem Land, Lettisch als eher selten gesprochene Sprache und der international anerkannten lettischen Klassikszene.
Vom Traum von einer Stiftung die Musikerinnen und Musiker unterstützt und vom Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmetterling".

Übersetzung: Anda Godlinska
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Katja Wezel: Geschichte als Politikum 
Lettland und die Aufarbeitung nach der Diktatur. Band 15 der Reihe "die Ostseeregion - europäische Perspektiven, herausgegeben von Jan Hecker-Stampehl, Bernd Henningsen, Sven Jochem und Ralph Tuchtenhagen. BWV Berliner Wissenschafts-Verlag GmbH 2016,324 Seiten. ISBN 978-3-8305-3425-9, 49,00 €.

Verlagsinfo:
„Geschichte als Politikum“ analysiert den lettischen Transformationsprozess der letzten 25 Jahre (1990 bis 2015). Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Dilemma der gespaltenen lettischen Gesellschaft – mit den Letten auf der einen und der russischsprachigen Bevölkerung auf der anderen Seite. Ansatzpunkt ist die These, dass es sich hier nicht primär um einen ethnischen Konflikt handelt, sondern um einen Gegensatz, bei dem unterschiedliche historische und kulturelle Deutungen im Zentrum stehen. Der lettische Diskurs um die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist gekennzeichnet von dem Bedürfnis nach Anerkennung der lettischen Opfer kommunistischer Verbrechen, wobei die Deportationen unter Stalin eine zentrale Rolle spielen. Die Untersuchung fokussiert kontrovers diskutierte Themen, die um „Transitional Justice“, die Aburteilung der kommunistischen Herrschaft und die Aufarbeitung der Verbrechen des Zweiten Weltkriegs kreisen. Als Folge sich ablösender Besatzungsregime führt die Aufarbeitungspraxis häufig zur problematischen Gleichsetzung der Verbrechen von Nationalsozialismus und Kommunismus, zur Entstehung von Opferkonkurrenzen und zur Instrumentalisierung der Geschichte. Letzteres bewirkt eine erneute Verschärfung der Gegensätze, mit Rückwirkungen auf den lettischen sowie den gesamteuropäischen Aufarbeitungsprozess.

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 Kurzbericht
Erstmals eine Frau als Präsidentin Estlands: Kersti Kaljulaid
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M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



SUS DUNGO

- Balle -

(aus der CD "Rasa pēdas")


- Rānda Loul -
- Gabriel -
- Wolves -
- Intro Ra -
- À La Claire Fontaine -
- Sailing The Same Way -
- No Roads -
- The River Lullaby -

(aus der CD "Down the River")

www.susdungo.lv

Facebookseite SUS DUNGO

 SUS DUNGO Bandcamp
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12 September 2016

BALTISCHE STUNDE 20. September 2016

frisch komponiert: 


 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 20.September 2016 - 19.00-21.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Horst Schubert
Musikverleger

Die estnische Art zu komponieren, auch das Empfinden von Musik, ist anders!

Vom Domicil des ERES-Musikverlags in Lilienthal, die früheren Stationen in Emden und Bremen, die Aufbauarbeit des Vaters und die Ausbildung als Musikalienhändler. Vom Güterwaggon zum Notengeschäft, den Anfängen in der Nachkriegszeit und vom Eisgang in Bremen. Von der "Silbernen Acht", von Wiegenliedern und Improvisationen. Von Papierzuteilungen, vom Trümmerräumen und vom Handwerk, Noten auf Papier zu drucken. Von alten Meistern und neuen Generationen, Rechtsfragen und Kontakten zu Komponisten, von schöpferischen Menschen und von fehlenden Lehrstellen. Von Erfahrungen im Chor, einer Lehrstelle in einer Musikalienhandlung, Prüfungen und dem Sprung ins kalte Wasser.
Vom Musikverlag früher und heute, und vom Drucken im eigenen Hause. Von verschiedenen Arbeitsweisen bei Komponisten, vom Geschäft Noten zu verkaufen, und Musikquellen aus dem Internet. Von Erwartungshaltungen beim Publikum, von Arvo Pärt und seiner Art zu Komponieren, vom sich-bedudeln-lassen, von Trends und Individualisten.
Von Konzertbesuchern und der Neugier etwas kennenzulernen, von der Genialität eines Arvo Pärt, von der estnischen Art zu komponieren und dem Grad des Molligen. Von Rene Espere, Filmemachern und Fans der estnischen Musik. Von Studien in St.Petersburg, Moskau oder Tallinn, den estnischen Stil beim Komponieren, estnischen Minimalismus und dem Spaß beim Musizieren.
Von der Kannel, estnischen Dudelsäcken und estnischer Musik in deutschen Filmproduktionen. Vom Rosinenberg, der Musik von Heino Eller und dem Untergang der Kursk. Von einer Finnin und Urlaubsausflügen nach Estland, von Besuchen in Tallinn und dem estnischen Orgelfestival. Von Edgar Arro, Erkki Sven Tüür, ersten Kontakten zu anderen Komponisten in den 1980iger Jahren und von sowjetisch organisierten Reisen. Von Staatsverlagen damals in Moskau, Ester Mägi, Veljo Tormis und Jaan Rääts, von sowjetischen Auftragsarbeiten und dem estnischen Komponistenhaus.
Von estnischen Sängerfesten und dem Spruch "Alle lieben Leni". Vom kleinen Widerstand und Einladungen zum Komponistenverband, von Einführung in die Marktwirtschaft und der Eigenverantwortung der Komponisten. Vom Diskutieren von Manuskripten, Tee, Gebäck und Blumen und von einer großen Aktentasche. Von West-Ost-Kontakten, Verleger-Entscheidungen und Verträgen. Von persönlichen Kontakten und Vertrauensverhältnissen, dem besonderen Kontakt zu Ester Mägi, von Zahlungsterminen, von der neuen Zeit und einem besonderen Schrank mit vielen Schubladen.
Von zu Sowjetzeiten verbotene Manuskripte, neuen Chancen für junge Komponisten und Konkurrenz unter Musikverlagen. Von der höchsten Befriedigung für Musikverleger, vom Suchen und Finden, und vom Entwickeln der eigenen "Kinder". Vom Genießen der richtigen Momente, von Bauchgefühlen, der Musik von Mikolajus Konstantinas Ciurlionis und dessen Kompositionsweise in Farbe und Bild. Von frischen lettischen Kontakten und neuen lettischen Komponisten, von Alexander Rubin und seiner Musik für Akkordeonduos. Von lettischen und litauischen Musikinformationszentren und begrenzten Kräften, und vom Arbeiten Stück für Stück. Vom deutschen Publikum, vom Notenbild und moderner Produktionsweise, und von Pausen und den richtigen Wendestellen. Von einem Anruf vom estnischen Präsidenten, einer überraschenden Ordensverleihung, einem dreistündigen Gespräch mit Lennart Meri, von vollen Aschenbechern und dem wichtigen schwarzen Anzug. Von Tagebüchern, Reisenotizen und präsidialer Ironie. Vom 25-jährigen Jubiläum "estnische Musik bei ERES", dem aktuellen Verlagsangebot, Spaziergängen durch die Tallinner Altstadt und Musik im Herzen.

Webseite ERES Musikverlag:
www.notenpost.de 
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Benjamin Conrad: Loyalitäten, Identitäten und Interessen 
Deutsche Parlamentarier im Lettland und Polen der Zwischenkriegszeit. Mainz University Press bei V&R unipress, 1. Auflage 2016, ISBN 9783847105626. 220 Seiten, 40,00 €.

Verlagsinfo:
Thema dieses Buchs sind die deutschen Parlamentarier in Polen und Lettland in der Zeit zwischen den Weltkriegen. In den entsprechenden Gebieten der Vorgängerstaaten hatten die Deutschen vor 1918 die größte (mit-)herrschende Elite gestellt, gerieten ab 1918 aber in den Status einer Minderheit. Die Loyalitäten und Identitäten deutscher Abgeordneter in Lettland und Polen hingen sowohl von ihrer Erwartung an eine territoriale Revision ab als auch von den Partizipationsmöglichkeiten, die ihnen der Staat bot. Für beide Länder lässt sich die Zwischenkriegszeit in eine demokratische und in eine spätere autoritäre Phase untergliedern. Entsprechend wird auch untersucht, welche Auswirkungen das Entstehen der autoritären Herrschaften auf Identität und Handeln der deutschen Abgeordneten hatte.

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Balode, Ineta / Lele-Rozentāle, Dzintra: Deutsch im Baltikum 
Eine annotierte Forschungsbibliographie unter Mitwirkung von Reet Bender und Manfred von Boetticher. Reihe "Fremdsprachen in Geschichte und Gegenwart, herausgegeben von Helmut Glück und Konrad Schröder, Band 17. Harrassowitz Verlag Wiesbaden, 358 Seiten, ISBN 978-3-447-10598-9, 64,00 Eur[D] / 65,80 Eur[A].

Verlagsinfo:
Die deutsche Kultur- und Sprachgemeinschaft im Baltikum - gemeint sind Estland und Lettland als Nachfolgestaaten des mittelalterlichen Livlands und der späteren Ostseeprovinzen des russischen Reichs Livland, Estland und Kurland - ist seit bald achtzig Jahren historische Vergangenheit. Dennoch hat ihre Geschichte sichtbare Spuren in der Region hinterlassen und weckt noch heute reges Interesse. Viele Fragen bedürfen zusätzlicher Aufarbeitung, zumal die gemeinsame Vergangenheit im gesellschaftlichen Gedächtnis der baltischen Länder teilweise immer noch mit tradierten Stereotypen behaftet ist.
Die Bibliografie greift einen wichtigen Aspekt auf: die Sprache der Deutschbalten, die um die Mitte des 18. Jahrhunderts zum gezielten Untersuchungsobjekt wurde und zunehmend auch eine identitätsstiftende Bedeutung bekam. Im Laufe der Zeit wurden Fragen des regionalen Charakters, der historischen Entwicklung und der Sprachpflege in zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen und Monografien sowie in populärwissenschaftlichen und unterhaltsamen Zeitungsartikeln behandelt: zuerst von den Deutschbalten selbst, später, insbesondere seit den 1980er-Jahren, überwiegend von estnischen und lettischen Sprach- und Kulturwissenschaftlern.
Die Bibliografie bietet damit eine chronologische Darstellung der Forschungsgeschichte zur deutschen Sprache in der baltischen Region, die im Mittelniederdeutschen ihren Anfang nahm und in Hochdeutsch mit regional geprägter Umgangssprache ihren Abschluss fand.


M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



DAGÖ

- presentatsioon -
- toiduklubi -
- jää -
- püüa pilvi, so ulatud nendeni -
- pulmad -
(aus der CD "toiduklubi")
Mehr zu DAGÖ bei dago-band.ee

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Ester Mägi: Psalm
Edgar Arro: Largo
Juhan Jürme: Andante sostenuto
  (aus der CD "Violoncello und Orgel - Werke estnischer Komponisten")
ERES-Musikverlag

Mehr Musik aus Estland
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Dienstag, 18.Oktober 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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17 August 2016

BALTISCHE STUNDE 23. August 2016


Poetisch, literarisch, musikalisch:
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die



BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 23.August 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 3. September 2016, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

 Laurynas Katkus
Poet, Schriftsteller, Übersetzer, Philologe

Deutschland ist für mich so etwas wie das Fenster zur Welt!

Rückblick auf frühere Besuche in Deutschland, Anlässe sich aus der gewohnten Routine zu befreien, über Künstlerstipendien und die wilden 90iger. Über Besuche in Leipzig, Berlin, Stuttgart und in Westfalen, über Unterschiede zwischen Deutschland und Litauen, deutsche Regionen und ihre Eigenarten, über Lebensstandards, Unterschiede zwischen litauischen Städten, Emigration und Landflucht, deutsche und litauische Presse, erweiterte Perspektiven und das "niedliche" Litauen. Über das Schmoren im eigenen Saft, falschem Kosmopolitismus und die "deutsche Alternative". Über Brillen, abstrakte Sichtweisen und die Suche nach Verortungen.
Über litauisches Selbstverständnis, von provinziellen New-Yorkern, Arbeitsumstände, der notwendigen Ruhe, aber auch Routine. Vom Entdecken neuer Städte, kreativen Aufenthalten, notwendiger Distanz und Voraussetzungen für produktives Schreiben. Über innere Balance, notwendigen Erfindungsreichtum und einschläfernde Umstände. Über die Qualität des Lebens in Vilnius, internationale Schriftsteller in Litauen, Übersetzerförderung und Jan Wagners in Litauen entstandene Gedichte. Über Orte wo Gedichte entstehen, Hinweise für die Leser und Nächte in Berlin. Über die Schwierigkeit die eigenen Gedichte in andere Sprachen zu übersetzen, die Kompetenz der Übersetzer und den kommenden Litauen-Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse.
Über Finanzierungsstrategien, Netzwerkarbeit und Übersetzungs-Workshops, die Zusammenarbeit mit Verlagen und das Englisch überall und nirgendwo. Über den eigenen Klang und die eigene Welt jeder Sprache, Honig durchs Glas lecken, und die Berufsperspektiven als Schriftsteller. Über Langeweile bei der Konzentration auf das Schreiben, Abwechslung durch das Übersetzen ins Litauische, Studium und Promotion, ein Hörspiel und die Erfüllung langersehnter Wünsche. Über die Beschäftigung mit Hölderlin, Gottfried Benn, Walter Benjamin und eigenen jugendlichen Leichtsinn. Über positive Reaktionen von Lesern, die Übersetzung als große Schule des Schriftstellers und die andere Seite des Mantels.
Über Exil in der Lyrik, Themen von Dichtern die im Exil leben oder leben mussten, Heimatverlust, Entdeckung neuer Welten, und Unterschiede zur globalitisierten Gesellschaft mit modernen Kommunikationsmitteln. Über Themen des Exils, die in Gedichten sichtbar werden, über Poeten auf beiden Seiten des "Eisernen Vorhangs", über Verlust und Gewinn, Menschenrechte und ökonomische Emigration, litauische Arbeitsemigranten von heute, Familienkontakt per Skype und Reflexion von Exilliteratur im Heimatland. Vom Verständnis der Litauer für Schriftsteller im Ausland, Unterschiede zwischen der Nachkriegszeit und heute, von guten und vergessenen Dichtern. Von der Brückenfunktion zwischen den Kulturen und Systemen und von der Wette, die jeder Dichter eingeht. Vom Schreiben aus einem Bedürfnis heraus, von Bezügen zum aktuellen Flüchtlingsthema, vom Unterschied zwischen Flüchtlingen und Emigranten, von der Suche nach besseren Chancen und Fluchtwegsuche per Smartphone. Von Veröffentlichungen, neuen Plänen und Projekten und Moskauer Pelmeni.

Veröffentlichungen in deutscher Übersetzung, von und mit Laurynas Katkus:

Laurynas Katkus: Alle Richtungen – 21 und andere Gedichte. RanitzDruck Nr. 15. Edition Thanhäuser, Ottensheim / Österreich 2009. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell und Jan Wagner.  Mit 6 Original-Holzschnitten von Christian Thanhäuser. 40 Seiten, Handpressendruck, japanische Fadenheftung.

Laurynas Katkus: Tauchstunden. Gedichte, litauisch-deutsch, in der Übersetzung von Mala Vikaite und Viktor Kalinke, 124 Seiten, Erata (Leipziger Literaturverlag) 2003. LLV

 Laurynas Katkus: Kabuff. Edition März Solitude 2011, 133 Seiten, aus dem Litauischen von Cornelius Hell, Akvilė Galvosaitė und Markus Roduner.

 Thomas Wohlfahrt / Christiane Lange (Hg.): Europaexpress - Ein literarisches Reisebuch. Eichborn Verlag 2001, 756 Seiten, enthält Beiträge u.a. von Laurynas Katkus ("Zwölf Stück Hotelseife"), Eugenijus Ališanka ("Die Geilheit der Phantasie"), Amanda Aizpuriete ("Weiten und Grenzen"), Māris Čaklais ("Das ewige Feuer"), Karl Martin Sinijärv ("Ein geschmächlicher Selbstmord?"), Jüri Ehlvest ("Die Form der Liebe"), Herkus Kunčius ("Interview mit dem inneren Idioten"), Roald Dobrovenskij ("Halt in Riga"), Peter Sauter ("Osteuropäische Krämpfe").

Laurynas Katkus: Es war einmal in Vilnius ... – literarische Etüden über die litauische Hauptstadt der 1960er-1980er Jahre. In: Osteuropa. Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens, 52.Jahrgangsheft 9/10, September/ Oktober 2002. Litauen zu Gast – vom Mythos der Mitte ins Zentrum des Interesses. Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde DGO, Berlin.
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Gedenken an den 23. August 1989: Balti Kett - Baltijas Celš - Baltijos Kelias - Menschenkette von Vilnius über Riga nach Tallinn

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Lasha Bugadze: Der Literaturexpress
Roman. Aus dem Georgischen von Nino Haratischwili. Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt / Main 2016. 320 Seiten, ISBN 978-3-627-00223-7, € 24,- (D) / € 24,70 (A).

Verlagsinfo:
Zaza, Autor eines einzigen, wenig erfolgreichen Erzählbandes, bekommt eine überraschende Einladung aus Deutschland: In einem Zug zusammen mit 99 weiteren Autoren soll er eine literarische Fahrt quer durch Europa antreten. Stationen des Literaturexpresses sind Lissabon, Madrid, Paris, Brüssel, Frankfurt, Moskau, Warschau, Berlin. Warum gerade er für diese abenteuerliche Lesereise ausgewählt wurde, ist Zaza schleierhaft. Als kurz darauf der Kaukasuskrieg ausbricht, seine Freundin Elene sich von ihm trennt und er erfährt, dass der hochneurotische Lyriker Zwiad der zweite georgische Autor an Bord sein wird, ahnt er, diese Reise wird sein Leben auf den Kopf stellen. Und tatsächlich: Im Literaturexpress erwartet ihn eine denkbar ausgefallene Schicksalsgemeinschaft.
Der Literaturexpress ist eine herrliche Satire über den Literaturbetrieb, ein lebendighumorvolles Panoptikum voller situativer Komik und eine komplikationsreiche Liebesgeschichte. Nino Haratischwili hat diesen rasanten paneuropäischen Roadtrip übertragen. Dank ihrer brillanten Übersetzung gibt es mit Lasha Bugadze eine der wichtigsten neuen Stimmen der georgischen Gegenwartsliteratur zu entdecken, reich an Sprachwitz, Selbstironie und feiner Beobachtungsgabe.
(der Roman hat als den "Literaturexpress 2000", an dem auch je drei Schriftsteller/innen aus Estland, Lettland und Litauen teilnahmen).


 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



JAUNS MĒNESS

- War without pain -
- Kad mēness jūrā krīt -
- All I want -
- Sea of love -
- Pazudušais dēls -
- Viens -
- Divatā -
- Vai -
- Straujā upe -

(aus der CD "The best of Jauns Mēness")
JAUNS MĒNESS bei upe.lv

Mielavs un pārcēlāji
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"Bunda jau Baltija - Atmostas Baltija - Ärgake Baltimaad" 
- ein Lied des Jahres 1989, gesungen von Viktors Zemgals (Lettisch), Žilvinas Bubelis (Litauisch) und Tarmo Pihrlap (Estnisch)
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 20.September 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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