17 August 2016

BALTISCHE STUNDE 23. August 2016


Poetisch, literarisch, musikalisch:
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die



BALTISCHE STUNDE


mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 23.August 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 3. September 2016, 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
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GESPRÄCHSGAST

 Laurynas Katkus
Poet, Schriftsteller, Übersetzer, Philologe

Deutschland ist für mich so etwas wie das Fenster zur Welt!

Rückblick auf frühere Besuche in Deutschland, Anlässe sich aus der gewohnten Routine zu befreien, über Künstlerstipendien und die wilden 90iger. Über Besuche in Leipzig, Berlin, Stuttgart und in Westfalen, über Unterschiede zwischen Deutschland und Litauen, deutsche Regionen und ihre Eigenarten, über Lebensstandards, Unterschiede zwischen litauischen Städten, Emigration und Landflucht, deutsche und litauische Presse, erweiterte Perspektiven und das "niedliche" Litauen. Über das Schmoren im eigenen Saft, falschem Kosmopolitismus und die "deutsche Alternative". Über Brillen, abstrakte Sichtweisen und die Suche nach Verortungen.
Über litauisches Selbstverständnis, von provinziellen New-Yorkern, Arbeitsumstände, der notwendigen Ruhe, aber auch Routine. Vom Entdecken neuer Städte, kreativen Aufenthalten, notwendiger Distanz und Voraussetzungen für produktives Schreiben. Über innere Balance, notwendigen Erfindungsreichtum und einschläfernde Umstände. Über die Qualität des Lebens in Vilnius, internationale Schriftsteller in Litauen, Übersetzerförderung und Jan Wagners in Litauen entstandene Gedichte. Über Orte wo Gedichte entstehen, Hinweise für die Leser und Nächte in Berlin. Über die Schwierigkeit die eigenen Gedichte in andere Sprachen zu übersetzen, die Kompetenz der Übersetzer und den kommenden Litauen-Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse.
Über Finanzierungsstrategien, Netzwerkarbeit und Übersetzungs-Workshops, die Zusammenarbeit mit Verlagen und das Englisch überall und nirgendwo. Über den eigenen Klang und die eigene Welt jeder Sprache, Honig durchs Glas lecken, und die Berufsperspektiven als Schriftsteller. Über Langeweile bei der Konzentration auf das Schreiben, Abwechslung durch das Übersetzen ins Litauische, Studium und Promotion, ein Hörspiel und die Erfüllung langersehnter Wünsche. Über die Beschäftigung mit Hölderlin, Gottfried Benn, Walter Benjamin und eigenen jugendlichen Leichtsinn. Über positive Reaktionen von Lesern, die Übersetzung als große Schule des Schriftstellers und die andere Seite des Mantels.
Über Exil in der Lyrik, Themen von Dichtern die im Exil leben oder leben mussten, Heimatverlust, Entdeckung neuer Welten, und Unterschiede zur globalitisierten Gesellschaft mit modernen Kommunikationsmitteln. Über Themen des Exils, die in Gedichten sichtbar werden, über Poeten auf beiden Seiten des "Eisernen Vorhangs", über Verlust und Gewinn, Menschenrechte und ökonomische Emigration, litauische Arbeitsemigranten von heute, Familienkontakt per Skype und Reflexion von Exilliteratur im Heimatland. Vom Verständnis der Litauer für Schriftsteller im Ausland, Unterschiede zwischen der Nachkriegszeit und heute, von guten und vergessenen Dichtern. Von der Brückenfunktion zwischen den Kulturen und Systemen und von der Wette, die jeder Dichter eingeht. Vom Schreiben aus einem Bedürfnis heraus, von Bezügen zum aktuellen Flüchtlingsthema, vom Unterschied zwischen Flüchtlingen und Emigranten, von der Suche nach besseren Chancen und Fluchtwegsuche per Smartphone. Von Veröffentlichungen, neuen Plänen und Projekten und Moskauer Pelmeni.

Veröffentlichungen in deutscher Übersetzung, von und mit Laurynas Katkus:

Laurynas Katkus: Alle Richtungen – 21 und andere Gedichte. RanitzDruck Nr. 15. Edition Thanhäuser, Ottensheim / Österreich 2009. Aus dem Litauischen von Cornelius Hell und Jan Wagner.  Mit 6 Original-Holzschnitten von Christian Thanhäuser. 40 Seiten, Handpressendruck, japanische Fadenheftung.

Laurynas Katkus: Tauchstunden. Gedichte, litauisch-deutsch, in der Übersetzung von Mala Vikaite und Viktor Kalinke, 124 Seiten, Erata (Leipziger Literaturverlag) 2003. LLV

 Laurynas Katkus: Kabuff. Edition März Solitude 2011, 133 Seiten, aus dem Litauischen von Cornelius Hell, Akvilė Galvosaitė und Markus Roduner.

 Thomas Wohlfahrt / Christiane Lange (Hg.): Europaexpress - Ein literarisches Reisebuch. Eichborn Verlag 2001, 756 Seiten, enthält Beiträge u.a. von Laurynas Katkus ("Zwölf Stück Hotelseife"), Eugenijus Ališanka ("Die Geilheit der Phantasie"), Amanda Aizpuriete ("Weiten und Grenzen"), Māris Čaklais ("Das ewige Feuer"), Karl Martin Sinijärv ("Ein geschmächlicher Selbstmord?"), Jüri Ehlvest ("Die Form der Liebe"), Herkus Kunčius ("Interview mit dem inneren Idioten"), Roald Dobrovenskij ("Halt in Riga"), Peter Sauter ("Osteuropäische Krämpfe").

Laurynas Katkus: Es war einmal in Vilnius ... – literarische Etüden über die litauische Hauptstadt der 1960er-1980er Jahre. In: Osteuropa. Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens, 52.Jahrgangsheft 9/10, September/ Oktober 2002. Litauen zu Gast – vom Mythos der Mitte ins Zentrum des Interesses. Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde DGO, Berlin.
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Gedenken an den 23. August 1989: Balti Kett - Baltijas Celš - Baltijos Kelias - Menschenkette von Vilnius über Riga nach Tallinn

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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Lasha Bugadze: Der Literaturexpress
Roman. Aus dem Georgischen von Nino Haratischwili. Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt / Main 2016. 320 Seiten, ISBN 978-3-627-00223-7, € 24,- (D) / € 24,70 (A).

Verlagsinfo:
Zaza, Autor eines einzigen, wenig erfolgreichen Erzählbandes, bekommt eine überraschende Einladung aus Deutschland: In einem Zug zusammen mit 99 weiteren Autoren soll er eine literarische Fahrt quer durch Europa antreten. Stationen des Literaturexpresses sind Lissabon, Madrid, Paris, Brüssel, Frankfurt, Moskau, Warschau, Berlin. Warum gerade er für diese abenteuerliche Lesereise ausgewählt wurde, ist Zaza schleierhaft. Als kurz darauf der Kaukasuskrieg ausbricht, seine Freundin Elene sich von ihm trennt und er erfährt, dass der hochneurotische Lyriker Zwiad der zweite georgische Autor an Bord sein wird, ahnt er, diese Reise wird sein Leben auf den Kopf stellen. Und tatsächlich: Im Literaturexpress erwartet ihn eine denkbar ausgefallene Schicksalsgemeinschaft.
Der Literaturexpress ist eine herrliche Satire über den Literaturbetrieb, ein lebendighumorvolles Panoptikum voller situativer Komik und eine komplikationsreiche Liebesgeschichte. Nino Haratischwili hat diesen rasanten paneuropäischen Roadtrip übertragen. Dank ihrer brillanten Übersetzung gibt es mit Lasha Bugadze eine der wichtigsten neuen Stimmen der georgischen Gegenwartsliteratur zu entdecken, reich an Sprachwitz, Selbstironie und feiner Beobachtungsgabe.
(der Roman hat als den "Literaturexpress 2000", an dem auch je drei Schriftsteller/innen aus Estland, Lettland und Litauen teilnahmen).


 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



JAUNS MĒNESS

- War without pain -
- Kad mēness jūrā krīt -
- All I want -
- Sea of love -
- Pazudušais dēls -
- Viens -
- Divatā -
- Vai -
- Straujā upe -

(aus der CD "The best of Jauns Mēness")
JAUNS MĒNESS bei upe.lv

Mielavs un pārcēlāji
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"Bunda jau Baltija - Atmostas Baltija - Ärgake Baltimaad" 
- ein Lied des Jahres 1989, gesungen von Viktors Zemgals (Lettisch), Žilvinas Bubelis (Litauisch) und Tarmo Pihrlap (Estnisch)
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 20.September 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
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20 Juli 2016

BALTISCHE STUNDE 26. Juli 2016


Estnisches Radio, lettisch Literarisches, Litauen musikalisch!
 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 26.Juli 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 6. August 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
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GESPRÄCHSGAST

Lauri Hermann
Journalist (Radio Elmar / Estland)

Ich denke, die Esten mögen Deutschland: wir kennen sogar den deutschen Humor!

Über Besuche in Bremen, Verwandte in Freunde in Deutschland und in Lüneburg, Kontakte Bremens mit Estland und estnische Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
Über wohnen am Weserstadion, Besuch bei Werder Bremen und FC Augsburg, Ragner Klavan live. Über Märchenhäuser in Bremen, das Schnoor, Fuball-Berichte für Radio Elmar in Estland, estnische und deutsche Musik und Estinnen und Esten in Bremen. Über Sprachkenntnisse, deutsches und estnisches Aussehen und hart arbeitende, fröhlichere und kommunikative, aber zurückhaltende Esten. 
Über estnische Fans der Stefan-Raab-Show, über alte Sowjetzeiten, farbige Klamotten und schöne Autos, über Rentenaussichten und viel Urlaub, über Leben in Estland und Deutschland. Über die Familie, die Freunde des Opas, Friedhöfe in Estland und Rückblick auf Nazizeiten und Sowjetbesatzung. Über deutsche Autos, Arbeitskultur, die deutsche Nationalelf, Bayern München, Borussia Dortmund und lang zurückliegende schlechte Zeiten. 
Über fahrradfahrende Deutsche, Radwege in Estland, die Beliebtheit von Berlin und München, das Vorbild Deutschland, renovierte Häuser und Finanzierungsmangel für Restauierungen in Estland. Über die Altstädte von Tallinn, Tartu, Haapsalu und Pärnu, geringe Entfernungen und nicht renovierte Stadtteile, wo auch die Sowjetzeit noch zu sehen ist. Über sowjet-estnische Mentalität, die Beliebtheit des Internets in Estland, Parken mit dem Handy und die Offenheit der digitalen Industrie in Estland. Über online-Banking in Estland, die Erfindung von Skype, langjährige estnische Erfahrung auf diesem Gebiet, Parlamentswahlen per Computer, ID-Karten und Sicherheitsfragen. 
Über deutsche Gäste in Estland, ungleiche Chancen beim Herrichten der eigenen Häuser, Mietpreise in den estnischen Innenstädten, niedrige Löhne und den Kampf ums Überleben. Über den Eintritt bei Konzerten, selten unzufriedene, optimistische Esten und das Gefühl der Freiheit. Über Billigflieger, die Sorge um die Entwicklung in Osteuropa und Russland, Estland und die NATO. Über das Gefühl der Sicherheit, Unzufriedenheit mit den estnischen Politikern, Kredite für Griechenland und finanziell schwierige Situation in Estland. 
Über Flüchtlinge und deren Aufnahme in Estland, politisches Engagement in Estland, Unbeliebtheit von Politikern und deren Eigennutz, die Popularität neuer Parteien im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise, die Wichtigkeit des Flüchtlingsthemas für Europa und neue Tendenzen unter der jungen Generation. Über Flüchtlingsheime in Estland, Fragen im Zusammenhang mit Flüchtlingen und Infos im Internet. Über Flüchtlingseinrichtungen in Bremen, über Mitmenschlichkeit und friedliche Entwicklung, über Gerüchte und Aufgeschnapptes und fehlende direkte Kontakte. 
Über die Arbeit bei Radio Elmar, Wünsche für Werder Bremen, ein Treffen mit Clemens Fritz und die Zukunft von Ragner Klavan.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

   
Hans Thill (Hg.): Werde zum Gespenst - Gedichte aus Lettland
Poesie der Nachbarn, Band 28. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2016, 192 Seiten. ISBN: 978-3-88423-525-6, 24,80 Euro.

Verlagsinfo:
Naturverbunden und den Traditionen verhaftet – so heißt es, seien die Letten. Und ihre Poesie? Wandelt sie also zwischen Ostsee und Dainas? Aus einer Vergangenheit zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit ist eine Lyrik erwachsen, in der nicht nur lettische, sondern auch russische Stimmen beheimatet sind.
In der vorliegenden Anthologie sind Dichter verschiedener Generationen vertreten. Sie verarbeiten die Geschichte des Landes und ihre eigene Vergangenheit und beschreiten zugleich neue Pfade. Neben Gedichten der in Deutschland bekannten Grande Dame der lettischen Poesie Amanda Aizpuriete und des wortgewaltigen Uldis Berziņš präsentiert der Band die kritische wie tiefsinnige Liāna Langa und den programmatisch witzigen Semon Hanin, der seine Gedichte auf Russisch schreibt, sowie die beiden jungen Talente Inga Gaile, mit ihren schonungslos unverblümten Gedichten, und den vielversprechenden Kārlis Vērdiņš, der einen lauten und rockigen Ton anschlägt. Mit Gedichten von Amanda Aizpuriete, Uldis Berziņš, Inga Gaile, Semjon Hanin, Liāna Langa und Kārlis Vērdiņš, übersetzt von Carolin Callies, Claudia Gabler, Matthias Göritz, Norbert Hummelt, Jan Kuhlbrodt und Anja Utler nach Interlinearversionen von Julija Boguna und Beata Paškevica.

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Matthias Boosch: Black Friday - und andere Lettland-Geschichten
Baltische Bibliothek im BaltArt-Verlag, Band IX, BaltArt GmbH Langenthal / Schweiz 2016. Lektorat: Daniel Sägesser, Bern/Tallinn; Markus Roduner, Vilnius; Heiko Meyer, Bern
Korrektorat: Arnd M. Schuppius, Burg (Dithmarschen). Umschlagillustration: Martynas Vilimavičius, Vilnius. Buchgestaltung: Vita Paulinė, Vilnius.
116 Seiten, ISBN 978-3-9524559-0-6, 17 CHF / 15 €.

Verlagsinfo:
Erstmals gibt der auf Übersetzungen spezialisierte BaltArt-Verlag ein Werk eines deutschen Autors in der Originalsprache heraus.

Zwei Diebe, die behaupten von der russischen Mafia zu sein, aber nur den Kühlschrank ausräumen. Ein hagerer Black-Metal-Fan mit einem weißen Schlappohrkaninchen, der einem gestrandeten Touristen früh morgens Tee serviert, während er ihm Details der baltischen Black-Metal-Szene auseinandersetzt. Ein neuer Freund, der die Stadtgeschichte mit brennendem Wodka in einem Aschenbecher illustriert.
Es sind meist abseitige, skurrile Begebenheiten, die Autor Matthias Boosch mit satirischem, an Wladimir Kaminer gemahnendem, humorvollem Blick in seinen Lettland-Geschichten erzählt. Dabei wird nicht der Anspruch erhoben, ein politisch korrektes, umfassendes, gar repräsentatives Bild des baltischen Landes widerzugeben. Vielmehr trifft der Ich-Erzähler, ein aus der Zeit gefallener Spät-Hippie auf Selbstfindungstrip, auf originelle Protagonisten, eigentümliche Charaktere und Außenseiter, mit denen er – vorwiegend in der Provinz – allerlei Absurdes, aber auch Anrührendes erlebt.
Unvorbereitet wie er ist, erfährt der junge Deutsche zwar einen Kulturschock, kommt jedoch häufig dank der in Teilen des Baltenvolks verbreiteten Zuhilfenahme von Hochprozentigem mit der Alltagsbewältigung und Völkerverständigung bestens klar.
«Black Friday – und andere Lettland-Geschichten» ermöglicht dem Leser ungewöhnliche Einblicke in ein sich im Umbruch befindliches, verschroben wirkendes Stück altes Europa. Denn wo das tragische postsowjetische Erbe auf neue Freiheiten sowie die Errungenschaften und Ansprüche der Moderne trifft, kann es leicht zu Friktionen und Brüchen kommen – so, wie sie Matthias Boosch in unverwechselbar-lakonischer Sprache schildert.

Der Autor:
Matthias Boosch (*1982) wuchs im hessischen Bischofsheim auf. An der Gutenberg-Universität Mainz studierte er Geschichte und Buchwissenschaft. 2009 erschien im Gonzo-Verlag seine Polit- und Mediensatire «Großtyphien schlägt zurück», in der er sich mit den kriegerische Folgen des 11. Septembers auseinandersetzt.
«Black Friday – und andere Lettland-Geschichten» ist sein zweites Buch. In diesem BaltArt-Band reflektiert Matthias Boosch Erfahrungen und Erlebnisse aus seiner Zeit in der ehemaligen Hansestadt Limbaži, heute eine Kleinstadt im Norden Lettlands, in welcher er 2005/2006 ein Jahr lang lebte.  

 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T



Žalvarinis

- Kanape -
- Teka -
- Plati ulyčia -
- Žaliojoj girelej -
- Stinta -
- Dijūta kalnali -
- Zirgi Zviedza (nach lettischem Volkslied) -
- Sūnus -
- Meška -
(aus der CD "GYVAS")



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DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 23. August 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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22 Juni 2016

BALTISCHE STUNDE 28. Juni 2016

Musik machen, Musik hören!
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BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 28.Juni 2016 - 19.00-21.00 Uhr

Wiederholung am Samstag, den 9. Juli 16.00 - 18.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST

Tanel Ruben
Musiker, Komponist, Produzent

Jazzmusik ist für mich wie ein nie endendes Gespräch mit anderen!  

Über estnische Musiker und Musikerinnen auf der Messe JAZZAHEAD in Bremen, über das Wiedersehen mit Bremen fast in jedem Frühjahr, über das bekannt machen estnischer Musiker mit der internationalen Jazzszene und über die Möglichkeit der Präsentation durch die "Showcases". Über Tipps die Stadt Bremen kennenzulernen, über die Jugend in Tallinn und die Beziehung zum estnischen Landleben, über verschwundene Traditionen und Veränderungen, Vielfalt der Natur in Estland.
Über die Tradition der estnischen Musikschulen, über die ersten Versuche mit dem Akkordeon und dem Bass, über erste Konzertreisen als Jugendlicher in der Sowjetunion, über die damaligen Perspektiven und vergangene Zeiten. Über die erste Band im Alter von 11 Jahren, Berufswünsche und Aussichten, über unterschiedliche Rollen von Akkordeonspieler und Schlagzeuger, über die Exaktheit und Ruhe im Schlagzeugspiel und die Ausdrucksformen anderer Musiker.
Über weitergehende Studien in Schweden, Studien in Göteborg, den Einstieg in die Jazzmusik und die etwa gleichzeitigen gesellschaftlichen und politischen Umbrüche. Über Erfahrungen als Schlagzeugspieler, das eigene Selbstverständnis und das Bedürfnis, mit anderen zusammen zu spielen. Über verschiedene Musiksparten, das Zusammenspiel innerhalb einer Band, kleine Tricks und Möglichkeiten des Schlagzeugers und die ständig präsenten Techniken der Jazzmusik. Über die zeitweise Dominanz von Schlagzeugern in anderen Bands, über Schlagzeug-Solos und über zwei verschiedene Typen von Drummern. Über den Drang sich auf der Bühne zu präsentieren, anderen sorgfältig zuzuhören, über Outfit und Unscheinbarkeit von Musikern.
Über die eigene Flexibilität beim Zusammenspielen mit anderen, über Cross-over-Musik und Musik von Bach, über Konzerte in Tel Aviv, langjährige Kooperationen, die Brandenburgischen Konzerte und die Goldberg-Variationen.
Über verschiedene Bands und verschiedene Projekte, über das Projekt "Million Years" und die Zusammenarbeit mit der Sängerin "Victoria" und das Selbstverständnis als "Drummer-Songwriter". Über frühere Projekte in derselben Zusammensetzung, über das Komponieren von Liedern, über den ukrainisch-russischen Hintergrund von "Victoria", ihre besondere Stimme und ihren Gesang in mehreren Sprachen. Über die Ukrainer in Estland, über die Zusammenarbeit mit dem lettischen Komponisten und Pianisten Raimonds Pauls und mit der Lettin Laima Vaikule, und über den Vergleich Raimonds Pauls mit Ralph Siegel. Über Raimonds Pauls als ausgezeichneten Musiker, seine vielen Lieder die er meist auswendig spielen kann. Über Fehler junger Musiker, Leadsänger und Taxifahrer, über die staatliche Unterstützung der estnischen Musikszene, die musikalischen Farben der estnischen Flagge und den "doppelten Frühling" in Bremen.
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www.tanelruben.com
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Julija Rekleitė (Hg.): Architekturführer Kaunas 
DOM Publishers, Berlin 2016 (Original bei Verlag Lapas, Vilnius 2015). Übersetzung aus dem Litauischen: Saskia Drude. ISBN 978-3-86922-441-1 (deutsch), 352 S., 38,00 € .

Verlagsinfo: Kaunas ist ein architektonisches Juwel im europäischen Städtetourismus. Liebevoll als das »Herz Litauens « bezeichnet, weist die 300.000-Einwohner-Stadt neben ihrer mittelalterlichen Altstadt ein beachtliches architektonisches Erbe der Moderne auf – vor allem durch den Einfluss des Dessauer Bauhauses in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts. Dieser von litauischen Kunst- und Architekturhistorikern, Fotografen und Grafikern zusammengestellte Architekturführer erkundet die zweitgrößte Stadt des Landes anhand von über 200 Bauwerken, die seit der ersten Unabhängigkeit Litauens 1918 und der anschließenden Ernennung von Kaunas zur provisorischen Hauptstadt am Zusammenfluss von Memel und Neris errichtet wurden. Ergänzt wird die bis in den Beginn des 21. Jahrhunderts reichende Darstellung der Kaunasser Baugeschichte durch umfangreiches Kartenmaterial sowie zahlreiche weiterführende Essays.

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 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


AGITA RANDO TRIO

- Movement -
- A too long winter 1 -
- A too long winter 2 -
- Drive -
(aus der CD "Agita Rando Trio")
 Agita Rando (p), Stefan Weeke (b), Christoph Schlemmer (dr)

TANEL RUBEN & VICTORIA
- Million years - 
- Is this your love - 
- Vilgas elu -
- Lendan körgelt -
- Teekond -
(aus der CD "Million Years")
Tanel Ruben - Schlagzeug
Victoria - Gesang
Taavi Kerikmäe - Piano
Taavo Remmel - Bass
Hele-Riin Uib - Vibraphon
Meelis Vind - Bassklarinette
Glaire Helilaid-Ruben - Geige
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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 26. Juli 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
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25 Mai 2016

BALTISCHE STUNDE 31.Mai 2016

Lust auf Linguistik!

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

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mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen

Dienstag, 31.Mai 2016 - 19.00-21.00 Uhr

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GESPRÄCHSGAST


Dr. Christiane Schiller
Linguistin, Dozentin für Litauisch

Man muss einfach motiviert sein, die Sprache lernen zu wollen - und dann ist es nicht so wichtig, ob man sprachbegabt ist oder nicht!


Zur Einordnung des Litauischen, Lettischen und Estnischen, zur Aufgabenstellung der Baltistik, zu möglichen Berufsperspektiven, zur Organisation des Studiums, Linguistik und Indo-Germanistik und zweigleisiger Orientierung. Zum Alt-Preussischen, geringen sprachlichen Zeugnissen dazu und notwendiger besonderer Auswertung. Von möglichen Studienorten, vom Studiengang Baltistik in Greifswald, Möglichkeiten in Frankfurt und Berlin, und dem Heranführen von Studierenden an die Baltistik. Von historischer Linguistik, dem Interesse am Litauischen und Lettischen, vom Litauisch-Intensiv-Kurs in Berlin und der Zusammenarbeit mit der Universität Vilnius.
Von Kursteilnehmern aus ganz Deutschland, von Litauisch-lernenden Männern und deren Interessen, von deutsch-litauischen Freundschaften und Stipendien in Litauen.
Von Erfolgen und Mißerfolgen beim Sprachenlernen, Schnupperkursen, Sommerkursen und Semesterkursen, und der Motivation zum Sprachenlernen. Von unterschiedlichen Herangehensweisen, dem Schwierigkeitsgrad verschiedener Sprachen, der Ausrichtung nach Studienschwerpunkten und unterschiedlichen Motivationen beim Sprachenlernen. Von unterschiedlicher staatlicher Unterstützung für die Baltistik, schwieriger Situation in Greifswald und Perspektiven an der Humboldt-Universität in Berlin.
Von Unterstützung und Engagement auf lettischer und litauischer Seite, von Finanzierungen und Aufgaben als Gastlektorin, von Intensivkursen und den intensiven historischen Beziehungen zu Lettland und Litauen.
Von der eigenen Studienzeit in der DDR, Geburt in Rostock als Partnerstadt von Riga, Jugendaustausch und der Orientierung am Litauischen. Von Rostocks Lieder auf Riga, Litauisch-Lernen Ende der 1980iger Jahren, von der Baltistin Dr. Gertrud Bense, ersten Besuchen in Litauen und von bewegten Wendezeiten. Von intensiven Kontakten nach Litauen, guten Freunden und Famlienanschluß, und von faszinierenden Menschen. Vom litauischen Charakter, offenem Wesen, Unterschieden zu Lettland, von Offenheit und Freundschaft. Von der Konzentration auf die Wissenschaft, von der Gründung der Gesellschaft für baltische Studien, den Zielsetzungen des Vereins, der Entstehung aus dem Baltistenkreis Berlin, geplanten Themen und Fragestellungen und Zielgruppen für die Mitgliedschaft. Von der ersten Jahrestagung 2016, deutsche Gelehrte und die baltischen Sprachen, Jakob Grimm als Märchensämmler und Verfasser des Deutschen Wörterbuches und seinen Interessen für das Litauische. Vom Reformationsjubiläum und möglichen Zusammenhängen mit der Baltistik, Ausblick auf 2018 und möglichen Mitgliedschaften und Mitarbeit bei der Gesellschaft für baltische Studien.

Dr. Christiane Schiller an der Humboldt-Universität Berlin

zur Jahrestagung der Gesellschaft für Baltische Studien e.V.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F


Günther Heydemann / Clemens Vollnhals: Nach den Diktaturen 
Der Umgang mit den Opfern in Europa. Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Band 059 . Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2016. 288 Seiten, ISBN 978-3-525-36971-5,60,00 €.
Verlagsinfo:
Der Band untersucht erstmals in vergleichender Perspektive den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit den Opfern nach dem Fall der Diktaturen. Welche Entschädigungsleistungen erhielten die Opfer der faschistischen und der nationalsozialistischen Diktatur nach 1945 in Italien, in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich? Wie gingen die Gesellschaften in Spanien, Portugal und Griechenland nach dem Fall der Militärdiktaturen in den 1970er Jahren mit den Opfern um? Was erreichten die Opfer kommunistischer Diktaturen nach 1989 im wiedervereinten Deutschland, in Tschechien, Polen, Ungarn, Lettland und Russland? Das gesellschaftspolitische Umfeld brachte für die Opfer zumeist nur geringe Empathie auf, dennoch gibt es beachtliche Unterschiede in der staatlichen Rehabilitierungs- und Entschädigungspolitik, die von ausgewiesenen Experten in 13 Beiträgen analysiert werden.

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Olaf Mertelsmann: The Baltic States under Stalinistic Rule

Band 4 der Reihe "Das Baltikum in Geschichte und Gegenwart", herausgegeben von: Michael Garleff und Paul Kaegbein. Boehlau Verlag 2016, ISBN 978-3-412-20620-8, 258 Seiten, Preis: € 35.00 [D] / € 36.00 [A]

Verlagsinfo:
In the history of Estonia, Latvia and Lithuania the period of Stalinist rule marked the time of loss of independence, Sovietization and enormous political, social and cultural change. Large segments of the population fell victim to repression or forced deportation. Some Balts fought in a partisan war against the Soviets, others fled in 1944. Until today, those events are present in Baltic societies. The volume assembles thirteen historians from eight countries discussing in their contributions different aspects of Stalinist rule in the annexed Baltic states. The authors make extensive use of recently opened archives.
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 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


JAZZ AUS LITAUEN

Skirmantas Sasnauskas "Friendly chat" - Skirmantas Sasnauskas (bag, voc)
Pranas Kentra Trio "Centrifuge" - Pranas Kentra (g), Mark Haanstra (elb), Stefan Goranov (d)
Jazz Miniatures "Draugai / friends" - Giedre Kilčiauskiene (voc), Andrej Polevikov (p), Vytis Nivinskas (b), Darius Rudis (d)
Dainius Pulauskas Group "Deep impact" - Dainius Pulauskas (key), Valerijus Ramoška (tp), Liutaras Janušaitis (ts), Kestutis Valginis (ss), Vytautas Labutis (bcl), Domas Aleksa (elb), Linas Būda (d), Arkady Gotesman (perc)
Tarasov, Kanevičius, Mockūnas "Celebrating Life I" - Vladimir Tarasov (d), Eugenijus Kanevičius (b), Liudas Mockūnas (bcl)
THE SCHWINGS feat. Migloko "Guilty" - Migloko (voc), Remigijus Rančys (sax), Gedeminas Svilas (b), Paulius Volkovas (g)
Domas Aleksa "Harmonix" - Domas Aleksa (elb, vocoder), Moses Oladekun (prod.), Fulvio Sigurta (tp), Marius Aleksa (d), Robin Aristorenas (g)
CinAmona "Fascinating rhythm" - Laura Budreckyte (voc), Dovydas Stalmokas (bs), Paulius Volkovas (g), Vytis Nivinskas (b), Darius Rudis (d)
Reinless "Peat fare" - Vytis Smolskas (key), Paulius Volkovas (g), Paulius Vaicekauskas (elb), Ažuolas Paulauskas (d), Valerijus Ramoška (flgn), Laurinas Lape (tp), Liutaras Janušaitis (sax), Jievaras Jasinskis (tb)
THE DITTIES "The man I need" - Paulius Volkovas (uke), Veronika Čičinskaite-Golovanova (voc, kaz), Rūta Švipaite (voc, kaz), Kristina Svolkinaite (voc)
Algis Kilis Quartett "From the beginning" - Algis Kilis (sax), A.Jankūnas (elb), P. Stonkus (elb), V. Krasnopiorov (d)
Heavy beauty "Out of here" - Liudas Mockūnas (sax), Jaak Sooäär (g), Henno Kelp (elb), Andrus Lillepea (d)

Weitere informationen: Lithuanian Jazz Federation
www.jazzlt.lt 

Live-Jazz in Vilnius:
JAZZ CELLAR 11 / Baras
www.jazzcellar11.lt 

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VORSCHAU
DIE BALTISCHE STUNDE
nächster Sendetermin:
Dienstag, 28. Juni 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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DIE
BALTISCHE STUNDE
im Radio im Bremern Raum auf UKW 92.5
& ÜBERALL ZU EMPFANGEN im Internet
unter (Audio-Stream)
oder auf www.baltische-stunde.de
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Mehr Infos:
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27 April 2016

BALTISCHE STUNDE 3. Mai 2016

Estnische Stimmen + Litauen in Europa

 Neues aus ESTLAND, LETTLAND und LITAUEN bringt die

BALTISCHE STUNDE
mit viel Musik aus Estland, Lettland und Litauen und Studiogästen
 Dienstag, 3.Mai 2016 - 19.00-21.00 Uhr 

Wiederholung am Samstag, den 14. Mai 16.00 - 18.00 Uhr

  wie immer auf UKW 92,5 und im Kabelnetz auf 101,85 (Raum Bremen).
komplette Übersicht zu allen Orten und Frequenzen:
www.radioweser.tv hören
oder nachzuhören auf
www.baltische-stunde.de


Unser Hörangebot diesmal


GESPRÄCHSGAST

Stefan Moster
Schriftsteller, Autor, Übersetzer


  Neringa - ein Roman darüber, wie ein Deutscher einer Litauerin begegnet

Litauen ist nicht nur identisch mit denjenigen Leuten, die aus finanziellen Gründen ins Ausland gehen! 


Von der Figur Neringa im Roman, persönlichen Bezügen zu Litauen, und dem Interesse an der Entwicklung der Länder in Osteuropa, an Migrationsbewegungen und persönlichen Bekanntschaften mit Litauern. Von Arbeiten in London, europäischen Themen und dem eigenen Leben in Finnland. Von Figuren, die es aus der Heimat verschlagen haben, Arbeitsemigranten und Flüchtlingen. Vom "Anderswo-sein", einer Linie Litauen-Deutschland-London, und Vergleichen mit der Lebensgeschichte der Großeltern. 
Von Heimkehr und Heimat, Entfremdung und Globalisierung, notwendiger Mobilität und neuen Definitionen abseits des Nationalen.
Von Mainzer Lokalgeschichte, von unterschiedlichen Lebensvorstellungen, Spurensuche nach den Vorfahren und holzgepflasterten Straßen in Mainz. Von der Geschichte des eigenen Großvater, lückenhafter familiärer Überlieferung und verschiedenen Methoden alte Fotos aufzubewahren. Von litauischen Spuren in London: Basketball, die Legende von Neringa, künsterischen Projekte, litauische Frisöre, einem litauischen Supermarkt und einem litauischen Juwelier. Von Ortsteilen von Klaipeda, von "richtigem" Erzählen, von Unkenntnis in Deutschland über litauische Geschichte, von Fremdheit und Irritation, litauischer Sprache und neuen Erfahrungen. 
Von eigenen Reiseerfahrungen in Litauen, sozialen und ökonomischen Ungleichkeiten zwischen Deutschland und Litauen, von notwendiger differenzierter Betrachtungsweise beim Kennenlernen bisher unbekannter Länder, von der Notwendigkeit die Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. 
Von den Dingen, die "nach dem Roman" passieren, litauischer Prägung und litauischem Umfeld, von beruflichen Kontakten mit Litauern, litauischen Übersetzern und dem baltischen Zentrum für Schriftstellern und Übersetzern in Visby, von Kontakten auch nach Estland und Lettland. Von einem weiteren Roman der teilweise in Estland spielt, von der Generation der jungen Leute in den baltischen Staaten, vom Organisieren des eigenen Studiums bei finanziellen Engpässen.
Von der eigenen Herkunft aus Westdeutschland, den vielen Litauern in London und der Anziehungskraft der Neringa-Sage. Von Bezügen auf verschiedene Filme im Buch, vom Film als das Medium der Einsamen, und von Leuten die in ihrem Leben Filme nachahmen. Von Figuren in Filmen, die anders sind, von "Männerbüchern" und dem Umgang mit Frauen, vom Nachdenken über sich selbst, starken Frauenfiguren und männlichen Erzählern.

.Von einer litauischen Putzfrau und deren seltsamer Entlassung, von der Funktion von Therapeuten, drei Zeitebenen im Buch, persönlichen Defiziten und der Liebe als unwahrscheinlichem Ereignis.
Von unterschiedlichem Wohlstandsniveau, gleichgewichtigen ausgewogenen Beziehungen und Menschen aus verschiedenen Ländern. Vom Schlußakt mit dem Therapeuten, dem Durchbrechen von Ritualen, notwendiger Hilfe, der Selbstabschaffung der Therapie, und von literarischen Plänen für die Zukunft.
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L-E-S-E-S-T-O-F-F

Stefan Moster: Neringa
oder die andere Art der Heimkehr. Roman. 288 Seiten, MareVerlag GmbH, Hamburg 2016. ISBN 978-3-86648-245-6, 20,00 € /26,90 SFR.

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Arndt Künneke: Migrationspolitik der baltischen Staaten 
Litauen, Lettland und Estland im Vergleich. Verlag BoD - Books on Demand, Norderstedt, 2015. 132 Seiten, ISBN 978-3-7392-2062-8, € 14,90.

Verlagsinfo:
Migrationspolitik ist eines der Politikfelder, die innerhalb der EU noch unzureichend geregelt sind, in Zukunft aber immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Während für die meisten EU-Mitgliedsstaaten die Regelung der Zuwanderungsströme von Asylsuchenden, Flüchtlingen oder Arbeitsmigranten die größte Herausforderung darstellt, haben die baltischen Staaten vor allem mit der Abwanderung großer Teile ihrer arbeitsfähigen Bevölkerung zu kämpfen.
Dieses Buch erörtert die Migrationspolitik der drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland jeweils anhand der Bereiche Migrationsgeschichte, Emigration, Immigration und Minderheiten und macht dabei deutlich, dass deren Migrationspolitik trotz vieler Gemeinsamkeiten auch signifikante Unterschiede aufweist.

Assist. Prof. Dr. Dr. Arndt Künnecke ist Dozent für Rechts- und Politikwissenschaften an der MEF Universität in Istanbul. Seine dortigen Forschungsschwerpunkte sind Minderheitenrechte sowie Verbraucherschutzrecht in der EU. Daneben ist er noch als Berater, Journalist und Rechtsanwalt tätig.
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Vaida Andriukaitytė: Filme von Traum und Freiheit 
Poetischer Dokumentarfilm in Litauen. 140 Seiten, Tectum Verlag, Marburg 2009.
ISBN 978-3-8288-9971-1, 24,90 €.

Verlagsinfo:
Weg von Russland – diese Tendenz ist nach dem Ende der Sowjetunion auch im litauischen Dokumentarfilm unverkennbar. Dabei gingen junge Vertreter dieses Genres wie die Regisseure Arūnas Matelis und Audrius Stonys in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen eigenen nationalen Weg, der sich von den Entwicklungen in den baltischen Nachbarstaaten Estland und Lettland unterschied. Beide haben in der Umbruchzeit ab 1988 debütiert. Sie gehören zur ersten Generation Filmschaffender, die nicht mehr direkt von der russischen Schule geprägt wurden. Henrikas Šablevičius hat ihnen die litauische Filmtradition vermittelt. Ihre Filme demaskieren den fortdauernden Umbruch im Land wie im einzelnen Menschen. Sie laden ein zu einer Suche nach neuen Mythen oder zur Entdeckung der alten. Die Tradition des Poetischen Dokumentarfilms, in der sie arbeiten, trägt eine vertraute Ästhetik in sich. Zugleich aber ist der zeitgenössische Film mit frischen Formen durchsetzt, die in eine noch unentdeckte Welt führen. Trotz seiner intensiv ausgeprägten Handschrift ist der Litauische Film für die westliche Filmwissenschaft noch immer Terra incognita. Nach der vier Jahrzehnte anhaltenden sowjetrussischen Okkupation suchen seine Macher heute neue Perspektiven und nehmen diese auf innovative Weise in bewegten Bildern ein. Vaida Andriukaitytė vermittelt eine spannende Begegnung mit dem Filmland Litauen.
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BALTISCHE STUNDE - LEXIKON

vor 30 Jahren:
der Atomunfall von Tschernobyl, die litauische Anti-Atombewegung und das AKW Ignalina

 M-U-S-I-K-S-C-H-W-E-R-P-U-N-K-T


ESTONIAN VOICES

- Hey Mr Bubble -
- Ja jahtund süda jäta ilmale -
- Cantaloupe Island -
- Forgotten Garden -
- Tüli -
- Oota head meest -
- N’anga nala -
- Ole hea -
- Little Love Songs -
- Merel -
- Kõik, mis sa teed, tee praegu -
- Eriline -

www.estonian-voices.com

Konzerthinweis:
Sonntag, 29. Mai 2016, 19.00 Uhr - Gewandhaus Leipzig
Abschlußkonzert "Internationales Festival für Vokalmusik"
u.a. mit
ESTONIAN VOICES
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Dienstag, 31. Mai 2016 - 19.00 - 21.00 Uhr
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